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Lustige Filme & Comedians - Darum haben wir sie ausgewählt!



Jerry Lewis

Er war einer der ganz großen „Kings of Comedy“: Jerry Lewis. Was ihn berühmt gemacht hat, ist sein sagenhafter Humor. Mit seinem Comedy-Partner Dean Martin und ihren Shows eroberte er von Mitte bis Ende der 40er Jahre in kürzester Zeit die besten Nachtclubs in den USA. Dean Martin und Jerry Lewis waren mit ihrer frechen Mischung aus improvisiertem Witz und Sex eine Revolution. Zwischen 1950 und 1956 waren die beiden mit ihren Paramount-Filmen die Top-Kassenmagneten der Welt. Fast genau zehn Jahre später trennte sich das berühmte Duo –  nach unschönem Streit und nicht im Guten. Jerry Lewis konzentrierte sich in der Folge auf seine Solokarriere. Dabei avancierte Lewis nicht nur als Comedian und Darsteller, auch als Sänger, Produzent, Drehbuchautor und Regisseur feierte er Erfolge. Der Star starb am 20. August 2017 im Alter von 91 Jahren.


Louis de Funès

„Nein!? – Doch! – Ooh!“. Klein, nervös, leicht aufbrausend, oft cholerisch und dennoch absolut liebenswert – so wirbelte Spaßgranate Louis de Funès durch seine Filme: Geboren am 31. Juli 1914 in einem beschaulichen Seine-Städtchen war der französische Starkomiker zunächst u.a. im Pelzhandel und als Pianist im Pariser Pigalle tätig, ehe er sich der Schauspielerei verschrieb. Anfang der 60er-Jahre spielte er erstmals die Rollen, die ihn so berühmt machten. Die Reihen um „Fantomas“ (1964) und „Der Gendarm von Saint Tropez“ (1964) sowie die Filme unter Regisseur Gérard Oury, der de Funès 1973 auch den Titel des „Ritters der Ehrenlegion“ überreichte, zählen zu den erfolgreichsten Filmen des Komikers. Zwei Herz-Attacken erlitt der Film-Choleriker bereits 1975, woraufhin er sich vornahm, nie wieder aufbrausende Charaktere zu spielen. Am 27. Januar 1983 starb de Funès dann doch an den Folgen eines Herzinfarkts. Übrigens galt die de Funès-Komödie „Die große Sause“ lange Zeit als der erfolgreichste französische Film aller Zeiten und wurde erst 2008 von „Willkommen bei den Sch’tis“ abgelöst.


Mel Brooks

Er ist der König der Parodie! Kein Zweiter hat es mehr drauf als er: Mel Brooks. Und mit 91 ist der 1926 geborene Sohn jüdischer Einwanderer noch mopsfidel und denkt an alles andere als ans Aufhören. Als er sich 2014 auf dem Walk of Fame verewigte, trug er aus Spaß einen künstlichen sechsten Finger an der Hand. Kein Genre hat Mel Brooks seit 1968 ausgelassen, um sich darüber lustig zu machen - auch vor Parodien auf das NS-Regime hat er nicht halt gemacht. Egal ob „Frankenstein“ „Spaceballs“, Kevin Kostners „Robin Hood“ oder der Hitchcock-Persiflage „Mel Brooks‘ Höhenkoller“ – Mel Brooks hat seine Parodien zur absoluten Perfektion gebracht.


Peter Sellers

Sein Humor und Slapstick sind unübertroffen! Über 70 Filme drehte Workaholic und Komik-Legende Peter Sellers in nicht einmal 30 Jahren. Viermal war Peter Sellers verheiratet, aber über die Scheidung von der Schauspielerin Britt Ekland kam der 1925 geborene Sohn eines Pianisten nie wirklich hinweg. Bereits zu seiner Dienstzeit bei der Royal Air Force fiel das komische Talent des Soldaten Sellers auf. „Ladykillers“ (1955) war sein erster großer Leinwanderfolg. Und mit seiner Rolle als trotteliger „Inspektor Clouseau“ erlangte er Weltruhm. Auch mit „Der Partyschreck“ (1968) ging er in die Comedy-Geschichte ein. Einen letzten filmischen Höhepunkt setzte Sellers 1979 in der Tragikomödie „Willkommen Mr. Chance“. Im Alter von nur 54 Jahren starb der Starkomiker 1980 an Herzversagen.


Jack Lemmon & Walter Matthau:

Der eine quasselte zu viel, der andere zu wenig. Zusammen waren sie als Dream-Team in Sachen Komik unschlagbar und sorgten als die schrägste Männer-WG aller Zeiten für ein Gagfeuerwerk der Spitzenklasse: Jack Lemmon und Walter Matthau!

Jack Lemmon kam 1925 im Aufzug eines Bostoner Krankenhauses zur Welt! Der große Schauspieler und Comedian arbeitete nach seiner Militärzeit als Pressemann bei der Navy u.a. als Barpianist oder hinter den Kulissen des Broadways und beim Fernsehen. 1955 kam der große Durchbruch und der erste Oscar mit „Keine Zeit für Heldentum“. Als Comedy-Talent bekam Lemmon zahllose Preise, u.a. für „Manche mögen‘s heiß“ mit Marylin Monroe (1959) oder „Das Appartement“ (1960).

Mit seinem filmischen Alter Ego Walter Matthau drehte er 1966 für Billy Wilder erstmals gemeinsam, Titel des Films „Der Glückspilz“, für den Matthau den Oscar bekam und seinen Durchbruch feierte. Danach traten die beiden je zweimal als „The Odd Couple“ und „Grumpy Old Men“ auf.

Walter Matthau, Jahrgang 1920, verkaufte als Kind Getränke in einem kleinen jüdischen Theater. Im Zweiten Weltkrieg dechiffrierte er in Europa kodierte Meldungen der Deutschen und kehrte hoch dekoriert aus dem Krieg nach Amerika zurück, wo er zunächst Journalismus, dann Schauspiel studierte. Walter Matthau starb 2000 in Kalifornien, ein Jahr später folgte ihm sein kongenialer Partner Jack Lemmon.

 


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