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20 Gründe, warum "Buffy" einfach die Beste ist!

1997 ging Buffy das erste Mal auf Vampirjagd. Seitdem hat die Serie für Millionen von Fans nichts von ihrer Faszination verloren. Aber warum genau ist das so?

Wahrscheinlich gibt es für jeden Fan andere, ganz persönliche Gründe. Man wächst mit der Serie auf, sie begleitet einen durch wichtige Phasen des Lebens, wird zu einem festen Ritual oder zum Gesprächsthema mit den engsten Freunden…

Hier sind jedenfalls unsere Top 20 Gründe, warum „Buffy“ auch nach über 20 Jahren immer noch eine der besten Serien aller Zeiten ist:


1. Sie macht Schluss mit den Klischees!

Buffy dreht den Spieß (im wahrsten Sinne des Wortes) als Erste um! Bis zu dieser grandiosen Serie waren blonde Cheerleaderinnen ja meist die hilflosen Opfer, die gerettet werden mussten (am besten von starken Männern). Und ganz nebenbei wurde auch das Genre Vampirfilm kräftig durchgerüttelt.

 

2. Es ist kompliziert…

„Buffy“ hat einige der tragischsten Liebebeziehungen im TV überhaupt zu bieten! Eine Vampirjägerin, die sich in einen Vampir verliebt? Sex, der zum Verlust der Seele führen kann? Jetzt mal unter uns - viel härter geht es ja wohl kaum!

 

3. Sie war ihrer Zeit weit voraus

Nicht nur, was die Darstellung der Geschlechterrollen anging. Es gibt noch zahlreiche andere Beispiele dafür. So war „Buffy“ etwa eine der ersten Serien (wenn nicht sogar DIE erste Serie überhaupt), die „Google“ als Verb benutzte (in Staffel 7, Episode „Help“).

 

4. Die Fans!

Wie kaum eine andere Community halten die Fans von „Buffy“ ihrer Lieblingsserie die Treue. Und wo wir gerade schon vom Internet sprachen – es gibt auch heute noch über eine Million Seiten, die sich mit „Buffy“ beschäftigen, darunter auch tolle Fanseiten.

 

5. Die Hauptrolle

Perfekt besetzt mit Sarah Michelle Gellar! Ursprünglich hatte sie übrigens für die Rolle der Cordelia vorgesprochen. Außer fürs Fernsehen spielte sie ihr Können außerdem in zahlreichen Kinofilmen hervorragend aus, wie zum Beispiel in „Eiskalte Engel“ aus dem Jahr 1999.

 

6. Überhaupt - die großartigen Darsteller

Alyson Hannigan, Anthony Stewart Head, James Masters… muss man noch mehr sagen? Für einige war dies auch das Sprungbrett zu einer großartigen Film- und TV-Karriere (zum Beispiel für Seth Green) oder gar einer eigenen Serie (David Boreanaz im Spin Off „Angel – Jäger der Finsternis“). Noch mehr Infos findet ihr übrigens in unserem Darsteller-Bereich

 

7. Wegen einer der besten Musical-Episoden aller Zeiten

Herzergreifend, mit tollen Songs und ursprünglich sogar für eine Emmy-Nominierung vorgesehen. Auch wenn das nicht geklappt hat, auf die Folge „Noch einmal mit Gefühl“ kann man sich wirklich freuen, da sind sich die meisten Kritiker einig. Die Darsteller singen übrigens alle Lieder selbst und es gab damals ein cooles Musikvideo in den Charts zu dem Titel "Walk through the Fire". 

 

8. Der Score

Denn in „Buffy“ gibt's nicht nur in der Musical-Folge kräftig was auf die Ohren. Schließlich lebt die Serie nicht zuletzt von der tollen Atmosphäre und den vielen spannenden und stimmungsvollen Momenten. Findet ihr es nicht auch unheimlich, wie die Titelmusik der Gruppe Nerf Herder euch sofort wieder in den „Buffy“-Bann von damals zieht?

 

9. Die Entwicklung der Charaktere

Aus Freunden werden Feinde und umgekehrt. Unvorhersehbare Plot-Twists gehen mit den Figuren einher, so grandios und gnadenlos, wie es das bis dahin in kaum einer anderen Serie gab.

 

10. Sie ist handwerklich auf hohem Niveau

Und wir sprechen hier jetzt gar nicht mal so sehr von den Special Effects. Vielmehr zieht „Buffy“ bei Masken und Kostümbild alle Register und ist dank Liebe zum Detail in der Ausstattung und den stimmigen Locations auch nach über 20 Jahren immer noch eine Augenweide.

 

11. Das hervorragende Produktionsteam

Mit Kapazitäten wie zum Beispiel Howard Gordon („Akte X“), und Jane Espenson („Star Trek“), um nur einige zu nennen. Und allen voran natürlich der Erfinder der Serie: Joss Whedon. Er zeichnete übrigens auch für die SciFi-Serie „Firefly“ und den „Marvel’s The Avengers“-Kinofilm verantwortlich. Auch interessant: Whedon entwarf „Buffy“ zuerst als Kinofilm, der noch vor der Serie auf der Leinwand lief. Allerdings mit ganz anderer Besetzung (Kristy Swanson spielte hier 1992 die Hauptrolle).

 

12. Über 100 Stunden beste TV-Unterhaltung

144 Episoden in 7 Staffeln: Das reicht für knapp 67 Kinofilme oder 4 Tage ununterbrochenes Fernsehgucken!

 

13. Es steckt viel mehr unter der Oberfläche…

… als auf den ersten Blick zu sehen ist. Genauso wie Buffy nur auf den allerersten Blick eine ganz „normale“ blonde Cheerleaderin ist. Jede Menge Anspielungen auf bekannte Erzählmuster werden aufgenommen und im Laufe der Serie durchbrochen. Übrigens sind zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten zu den Themen Gender Studies, Metaphorik und Feminismus mit Bezug auf diese tolle Serie entstanden.

 

14. Sie bietet Genre-Kino... im Fernsehen!

Und zwar mit einem frischen Mix aus den unterschiedlichsten Stilen und kombiniert mit einem feinen Gespür für Comedy. Horror-Elemente, Romantik und Action – all das findet im Laufe der Staffeln erst zu seiner eigentlichen Form. Und allein deshalb ist es schon (sehens-)wert, „Buffy“ nochmal im TV anzugucken und diese Entwicklung noch einmal mitzuerleben. Die Serie nimmt zum Ende der ersten Staffel hin schließlich erst richtig Fahrt auf!

 

15. Die Serie hat Mut!

Und spricht daher auch zahlreiche sozialkritische Themen ganz offen an. Drogenabhängigkeit, Militarisierung, Vergewaltigung: Wo sich andere Serien fürchten und auf Nummer Sicher gehen, „Buffy“ ist mutig genug, kulturelle Missstände aufzugreifen (OK, schließlich ist Buffy ja auch diejenige, vor der die Monster Angst haben und nicht umgekehrt - also von daher...).

 

16. Sie begeistert nicht nur Frauen

Wie wir spätestens seit „The Big Bang Theory“ wissen.

 

17. Sie hat auch noch ein super Spin Off  hervorgebracht

Für uns ist „Angel – Jäger der Finsternis“ im Grunde ja DIE Definition für ein Spin Off. Sie knüpft direkt an die Geschehnisse aus „Buffy“ an und es gibt natürlich auch den ein oder anderen Cameo-Auftritt.

 

18. Die coolen One-Liner

 Zwischen Angel und Buffy gibt es ein paar der coolsten und trockensten Dialoge im TV überhaupt. Aber nicht nur zwischen diesen beiden - „Buffy“ hat generell einige der besten Sprüche und Zitate der Fernsehgeschichte auf Lager. Und die haben wiederum einige der besten Bonmots und Internet-Memes aller Zeiten hervorgebracht. Vor allem natürlich in den U.S.A. („I’m just Slayin…“).

 

19. Sie hatte großen Einfluss

Zum Beispiel auf andere Serien wie „Charmed“ oder „Alias“. „Buffy“ hielt aber auch Einzug in andere Formate und prägte die Popkultur der 1990er und 2000er Jahre entscheidend mit. Bestes Beispiel: In der Simpsons-Folge „Die Hexen von Springfield“ ruft Lisa ein Wiki im Internet auf - und was ist da über „Buffy“ zu lesen?... Na?...

„The greatest show in history“.

Beweisführung abgeschlossen. Dankeschön. 

 

20. „Buffy“ist einfach Kult.

Punkt. Aus!


Pünktlich zum Jahrestag am 10. März hat Buffy endlich wieder ein Zuhause. Wir freuen uns riesig!
Herzlich Willkommen auf TELE 5: „Once more – with feeling“