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Aimée und Jaguar

Drama/Romance/Biografie, Deutschland 1999

Mitten im Zweiten Weltkrieg im zerbombten Berlin lernen sich Lilly und Felice kennen. Und lieben. Ein Paar, das ungleicher nicht sein könnte: Lilly, deutsche Mutter und Frau eines Nazis; Felice, Untergrundkämpferin und Jüdin. Immer intensiver und offener leben sie ihre (lebens)gefährliche Liaison...

Eine Frauen-Liebe im dritten Reich, größer als der Tod.

Regie: Max Färberböck

Drehbuch: Max Färberböck, Rona Munro

 

 

Rolle:

Darsteller:

Felice Schragenheim

Maria Schrader

Lilly Wust

Juliane Köhler

Ilse

Johanna Wokalek

Klärchen

Heike Makatsch

Lotte

Elisabeth Degen

Günther Wust

Detlev Buck

Auszeichnungen (Auswahl):

Nominierung für den Golden Globe 2000 in der Kategorie Bester ausländischer Film;

2 Deutsche Filmpreise 1999 in der Kategorie Beste darstellerische Leistung in einer weiblichen Hauptrolle (Maria Schrader und Juliane Köhler) sowie eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis in der Kategorie Bester Spielfilm;

Silberner Bär auf dem Filmfest in Berlin 1999 in der Kategorie Beste Schauspielerin (Maria Schrader und Juliane Köhler) sowie eine Nominierung für den Goldenen Bär (Max Färberböck);

3 Bayerische Filmpreise für Max Färberböck (Regiepreis), Maria Schrader (Darstellerpreis) und Juliane Köhler (Darstellerpreis);

Kritik:

„Maria Schrader elektrisiert als geheimnisvolle Felice Mann und Frau und überbietet dabei selbst ihre starken Leistungen aus ‚Keiner liebt mich‘ oder ‚Stille Nacht‘. Juliane Köhler als Lilly macht deren spannende Entwicklung von der naiven Hausfrau zur mutigen Geliebten in jeder Phase plausibel. Sie ist die Entdeckung des Films: Ihr Gesicht, ihr ganzer Körper erbebt in einem Strudel widersprüchlicher Emotionen.“ (cinema.de)

„Tragische Liebesgeschichte in Hitlerdeutschland als großes Schauspielerinnenkino. [...] Eindrucksvolle Adaption des autobiografischen Romans von Erica Fischer durch Max Färberböck, die mit zahlreichen Preisen belohnt wurde.“ (kino.de)

Hintergrund: Deutschlands Eintrittskarte zu den Oscars in der Kategorie Bester ausländischer Film 1999. Nach dem gleichnamigen, biografischen Buch von Erica Fischer. Die österreichische Journalistin und Schriftstellerin verarbeitete die als wahr dokumentierte Geschichte, die ihr die überlebende Lilly Wust 50 Jahre später als 80-Jährige erzählte. Im Film wird Lilly Wust von Juliane Köhler verkörpert wird.

Starinfo Heike Makatsch: Vom „Girlie“ zur ernstzunehmenden Schauspielerin: Noch während ihres Politik- und Soziologiestudiums in Düsseldorf startete Heike Makatsch 1993 ihre Karriere als quirlige Moderatorin bei Viva und führte durch populäre Sendungen wie „Interaktiv“ und die „Bravo Show“. Mit ihrem ersten Film – „Männerpension“, Regie Detlef Buck (1996) – gelang ihr gleich ein Überraschungserfolg. Für ihre Leistung bekam sie den Bayerischen Filmpreis als beste Nachwuchsschauspielerin. Filme wie „Bin ich schön?“ (1998), „Aimée und Jaguar“ (1999), „Gripsholm“ (2000) oder „Hilde“ (2009) zeigten sie in anspruchsvollen Hauptrollen, die ihr zunehmende Beachtung einbrachten. International wurde sie mit „Tatsächlich...Liebe“ (2003) bekannt, in dem sie neben Hugh Grant und Liam Neeson auftrat. Nach acht Jahren Beziehung mit Daniel Craig (u.a. „James Bond“-Darsteller seit 2006) und sechs Jahren in London, war sie seit 2004 mit dem Musiker Max Schröder zusammen, mit dem sie in Berlin lebte und zwei Töchter hat. Heute hat sie drei Kinder und ist mit ihrem Schauspielkollegen Trystan Pütter („Toni Erdmann“) zusammen.

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